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Photo by Adi Goldstein on Unsplash

Gut vorbereitet auf die Geburt durch Übersetzung in die „Muttersprache“

Erfolgreich abgeschlossen wurde in der vergangene Woche der Geburtsvorbereitungskurs für Schwangere mit wenig oder keinen Deutschkenntnissen.

Durch die gute Zusammenarbeit des Flüchtlingssozialarbeiters und der Gleichstellungsbeauftragen für Syke und Bassum, der Schwangerenberatung des  Diakonischen Werkes  Diepholz-Syke-Hoya und dem Familienzentrum in Bassum konnten 7 Frauen aus Syke und Bassum mit Unterstützung von Sprachmittlerinnen in den Sprachen kurdisch, arabisch, englisch und französisch an 5 Vormittagen auf die wichtigsten Inhalte zu Schwangerschaft und Geburt und die erste Zeit mit dem Baby vorbereitet werden.

„Es war eine spannende Aufgabe, die mir viel Freude bereitet hat“, sagt Ortrud Kaluza, Schwangerenberaterin des Diakonischen Werkes, die neben Hebamme Andrea Wolff den Kurs im Wesentlichen mit Inhalten gefüllt hat. „Die Frauen waren alle sehr interessiert und motiviert“.

Für eine gute Versorgung mit Getränken und gesunden Snacks während der Veranstaltung und in den Pausen sorgten die Ehrenamtlichen des Mütter-Kinder-Zentrums Bassum e.V.,  die die Frauen ermunterten, mit den Babys wiederzukommen und die Angebote im Hause zum Austausch zu nutzen.

In der Abschlussrunde äußerten  alle Frauen, dass sie sich wohl gefühlt haben und viele Informationen mitnehmen. U.a. wurden die Informationen zum Mutterpass und die verschiedenen Aspekte bei der Entbindung besonders hervorgehoben. „Mir haben die Infos zum Handling des Babys in den ersten Tagen nach der Geburt besonders gefallen und auch beruhigt“, sagte eine Schwangere, die ihr erstes Kind erwartet.

„Wir haben ein Anschlusstreffen im Juli vereinbart, wenn alle Babys geboren sind und ich bin gespannt, was die Frauen dann berichten werden“, freut sich Elsbeth Ruholl vom Familienzentrum.
„Unsere Wahrnehmung und die positive Resonanz der Frauen bestärkt uns, einen solchen Kurs bei Bedarf zu wiederholen und die Frauen in einer so sensiblen Zeit zu stärken“.

„Unser besonderer Dank  richtet sich an die ehrenamtlichen Sprachmittlerinnen, die die Übersetzung der teils in  der jeweiligen Sprache nicht vertrauten medizinischen Fachbegriffe übersetzten.“
Finanziert wurde der Kurs durch die Städte Syke und Bassum und mit Fördermittel des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

 

Elsbeth Ruholl, Familienzentrum Bassum