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"LernRäume" in der Region unterstützen Kinder und Jugendliche während der Coronazeit

Getragen von der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen und den katholischen Bistümern in Hildesheim und Osnabrück wurde in diesem Jahr das Modellprojekt "Kirche schafft LernRäume" geschaffen. Während das Projekt weiterhin durch das Land Niedersachsen gefördert und unterstützt wird, sind Caritas und Diakonisches Werk in Niedersachsen Kooperationspartner. 

Hintergrund
Kinder aus Familien in beengten Wohnsituationen, die zuhause keinen Schularbeitsplatz haben und familiär wenig Unterstützung beim Lernen erfahren, benötigen unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie, des Home-Schooling und der verringerten Präsenz in der Schule besondere Unterstützung. LernRäume sollen daher zur Stärkung von Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe beitragen.

Idee
Kirchengemeinden können gemeinsam mit der Diakonie und Caritas einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe leisten.
Gemeinderäume oder andere Räume von Kirche, Caritas oder Diakonie werden für die Lernunterstützung von Grundschüler*innen geöffnet und digitale Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt. Dazu soll auf die Strukturen der vor Ort bestehenden Netzwerke (Schule, Kommune, Verein) zurückgegriffen und Anschluss an vorhandene Projekte (Tafel, Hausaufgabenhilfe, Kirchenladen, ...) gesucht werden. 
Nach Bedarf und Möglichkeiten vor Ort sind verschiedene Formate denkbar.

Weitere Informationen rund um das Projekt erhalten Sie unter: 
www.kirche-schafft-lernraum.de

 

 

 

Unsere "LernRäume" vor Ort:

Hassel/Eystrup: Das Projekt der Kirchengemeinden Hassel und Eystrup fand unter Mitwirkung der Kirchenkreissozialarbeit des Diakonischen Werks statt. Vor und während der Sommerferien öffneten die Gemeindehäuser in diesem Rahmen ihre Türen für Kinder und Jugendliche. Diese konnten an einer durch freiwillig engagierte Helfer organisierte Hausaufgabenbetreuung teilnehmen und bei Bedarf den dortigen Internetzugang und Computer nutzen. Je nach Bedarfslage kann das Konzept auch in den kommenden Monaten wieder aufgenommen werden.

Lemförde/Brockum/Burlage: Das Kooperationsprojekt zwischen den Trio-Gemeinden Lemförde, Brockum und Burlage sowie Ole e.V. und dem Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werks fand in den Herbstferien statt. Im Rahmen des Projekts wurde im Brockumer Gemeindehaus eine Lernförderung in Kleingruppen angeboten, an der insgesamt 20 Kinder aus der Grundschule Lemförde/Brockum teilgenommen haben. Um allen Kindern die Teilnahme zu ermöglichen, wurde ein Fahrdienst eingerichtet.